Aschkenas

Datum

27 Feb 2024 - 19 Apr 2024

Aschkenas

ÖFFNUNGSZEITEN
– mittwochs von 13-16 Uhr
Teil 1: Stadtkirche St. Georg, Teil 2: Museum Grabow und Begleitausstellung im Grabower Rathaus
– außerdem dienstags und donnerstags von 10-13 Uhr
An diesen Tagen bitten wir Sie, sich im Gemeindebüro (Kirchenplatz 2) zu melden, so dass Ihnen die Kirche aufgeschlossen werden kann. Das Museum und das Rathaus haben zu diesen Zeiten für Sie geöffnet.

ASCHKENAS – Jüdisches Leben in Deutschland
Eine besondere Ausstellung ist vom 27.02. bis 19.04 2024 in Grabow zu Gast

Das Referat für christlich-jüdischen Dialog der Nordkirche hat diese umfangreiche Wanderausstellung anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ konzipiert. Der Titel der Ausstellung – ASCHKENAS – leitet sich von der mittelalterlichen jüdischen Bezeichnung für das deutsche Gebiet ab. Auf 20 Tafeln mit kurzen Texten und vielen eindrücklichen Bildern wird die Geschichte der Juden in Deutschland dokumentiert.

In einer Kooperation der Stadt Grabow und der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde ist die Ausstellung auf zwei Standorte aufgeteilt. Sie beginnt in der Stadtkirche St. Georg (Teil1) und wird fortgesetzt im Museum Grabow (Teil 2). Begleitend nimmt eine kleine Sonderausstellung im Rathaus Grabow Bezug auf die Spuren jüdischen Lebens in unserer Stadt.

Den Anfang machen drei Tafeln zur biblischen Geschichte Israels und zur Entstehung des Rabbinischen Judentums. Für das spätere Deutschland belegt erstmals ein Erlass des römischen Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321, dass Juden die Kultur seit der Spätantike mitgeprägt haben. Eine Blütezeit erlebte das Judentum im Frühmittelalter.
Fast tausend Jahre lebten Juden und Christen hier in relativem Frieden zusammen.
Aber auch Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung zur Zeit der Kreuzzüge oder während des Nationalsozialismus nimmt die Ausstellung in den Blick. Wie lang war der Weg von der Diskriminierung über die Duldung bis zur bürgerlichen Gleichberechtigung der Juden? Bis heute sind viele Jüdinnen und Juden Anfeindungen ausgesetzt. Dass nach dem Völkermord des 20. Jahrhunderts wieder jüdisches Leben in Deutschland entstehen konnte, ist vor allem durch die Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion begründet. Darüber berichten die letzten Tafeln der Ausstellung.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an:
Museum Grabow, museum@grabow.de, 0151-26729942

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